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Trassen- und Leerrohrplanung

Eine Trasse wird unter TANNIS als ein topografischer Längsstreifen mit Anfangs- und Endort aufgefasst. Der Verlauf wird dabei häufig von Referenzobjekten, die den Charakter der Trasse definieren (wie z.B. Hochspannungsleitungen, Gasleitungen, Straßen, Autobahnen etc.), vorgegeben. Um die einzelnen Trassenobjekte der Trasse sachlogisch eindeutig und redundanzfrei zuordnen zu können, wird die Trasse in Trassenabschnitte unterteilt, in der alle Objekte der Trasse homogen verlaufen. Ein Trassenabschnitt beginnt und endet somit immer mit einer Unstetigkeitsstelle im Trassenverlauf. Eine detailgetreue Abbildung (z.B. eines Leitungskatasters) würde bedingen, dass viele grafische Objekte dicht nebeneinander und übereinander platziert werden müssten, d.h. zum Beispiel: mehrere Schutzrohrbündel mit jeweils mehreren Schutzrohren und in einem Schutzrohr wiederum mehrere Kabel. Hieraus resultiert einerseits ein hoher Erfassungsaufwand im GIS, andererseits hat der Anwender aufgrund der Dichte der Informationsobjekte keinen Überblick über die Objektmenge und erst recht keinen gezielten Zugriff auf die einzelnen Objekte. Bei einer Verwaltung der Trassenobjekte auf Sachdatenebene kann sich der Anwender dagegen jederzeit in der hierarchischen Struktur einen Überblick über alle Trassenobjekte verschaffen.

Trasse mit Abzweigen und Versprüngen bei den verlegten Rohren und Kabeln
Zu einer in der Grafik ausgewählten Trasse können unter TANNIS Lite die erfassten Sachdaten in einer logischen Baumstruktur angezeigt werden. Umgekehrt kann zu einem unter TANNIS Lite selektierten Trassenobjekt der Verlauf in der Grafik aufgerufen werden. Alternativ kann der Einstieg in die Trassenverwaltung unter TANNIS Forms erfolgen, wobei die relevante Pflegemaske mit dem Datensatz des aktuellen Grafikobjekts erscheint.

Sicht auf die Microducts von mehreren in einer Trasse parallel verlaufenden Schutzrohrbündeln
Nachfolgend sind die wesentlichen Funktionen zur Trassenverwaltung aufgelistet:
  • Logische Layerverwaltung für die einzelnen Objektklassen (Trassen, Leerrohrbündel. Leerrohre, Kabel)
  • Aufteilung von Leerrohren, Leerrohrbündeln und Kabeln an Abzweigen
  • Vereinigung von Leerrohren, Leerrohrbündeln und Kabeln  bei Auflösung von Abzweigen und Aufführungen
  • Parallelisierung der Darstellung mehrerer Objekte in einer Trasse
  • Funktionen zur automatisierten Erstellung von Trassen-Querschnittsbildern
  • Funktionen zur automatischen Längenberechnung der Trassen
  • Einstrichdarstellung zur Fixierung der Trassenmitte (insbesondere bei mehreren parallel verlegten Objekten)
  • Funktionen zur Erfassung der Oberflächenbeschaffenheit sowie der Verlegearten und Verlegetiefen im Verlauf einer Trasse
  • Funktionen zur logischen Zuordnung der eingeblasenen/eingezogenen Kabel zu den relevanten Leerrohren
  • Funktionen zur Darstellung der Rohrbelegung mit Kabeln
  • Funktionen zur Darstellung des Längsverlaufs von Leerrohren, Leerrohrbündeln, Kabeln, Diensten
  • Zusammenfassung von Objekten zu frei definierbaren Gebieten zur gemeinsamen Darstellung oder Auswertung (Gebiete können sich beliebig überlappen)
Wir sind auch 2018 wieder auf der ANGACom in Köln.

Performancesteigerun­gen für die Abfrage von Big Data

Test mit Einsatz dedizierter materialized Views erfolgreich abgeschlossen.
Aufbau einer In-memory-Datenbank zur Beurteilung weiterer Möglichkeiten zur Performancesteigerung.

Zusätzliche  Strukturie-rungsmöglichkeiten bei der Trassenverwaltung

Abschnittsbildung für Verzweigungsstrukturen beim Microtrenching

Life Cycle aller verwalteten Objekte

Historienverwaltung sorgt für lückenlose Dokumentation aller geänderten und auch aller gelöschten Informationen