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Rackplanung und Fasermanagement

Für die Dokumentation im technischen Betrieb bietet TANNIS eine umfassende Lösung für eine durchgängige Dokumentation von umfassenden IT-Strukturen an beliebigen Netzstandorten mit IT-Schränken, Racks und Baugruppen wie Switchen, Übertragungseinrichtungen für LWL, WDM oder SDH-Technik.
Für jeden Standort kann eine individuelle Gliederung über Gebäude, Etagen, Räume erfolgen. Die Struktur der Detaillierung ist flexibel und enthält für eine dreistufige Struktur jeweils ein klassifizierendes und ein identifizierendes Attribut.

Objektverwaltung

Alle Komponenten, Baugruppen, Bauteile etc., die für die Verwaltung von Anlagen oder einzelner Geräte erforderlich sind, werden in TANNIS als Elemente verwaltet. Der Detaillierungsgrad zur Strukturierung der Anlagen ist betreffs Anzahl der (hierarchischen) Abbildungsebenen und der Anzahl der Elemente freizügig, d.h. es gibt keinerlei Restriktionen.
Jedem Element wird ein Elementtyp zugeordnet. Dadurch werden Redundanzen vermieden, da all typen-spezifischen Eigenschaften nur einmal zum Typ zugehörig gespeichert werden.
Über den Elementtyp ist ebenfalls durch die Vergabe eines steuernden Subtyps eine benutzerdefinierbare Attributverwaltung vorgesehen. Der Subtyp steuert dabei synchronisiert die Attributierung auf Typen- und Individualebene. Somit können Typenattribute wie Typeninformationen, Hersteller, Abmessungen typen-bezogen gespeichert werden. Individuelle Attribute wie IP-Adresse, Einbaudatum, Garantieablauf werden zum Element selbst als Attribute definiert und erfasst.

Schrankübersicht mit Aktiven und Passiven Bauteilen

Hierarchische Anlagenverwaltung

Die Anlagenstruktur ist durch die oben bereits angesprochene hierarchische Gruppierung der Elemente definierbar. Damit können Verknüpfungen aller Objekte untereinander definiert werden.
Die Anzahl der Hierarchiestufen kann, an die Dokumentationserfordernisse angepasst, innerhalb der Struktur variieren. Es gibt keine Begrenzung für die Anzahl der Hierarchiestufen.
Die Elemente lassen sich gleichzeitig nach verschiedenen Kriterien gruppieren. So kann dasselbe Element in unterschiedliche Anlagenstrukturen eingebunden werden. Z. B. kann neben der aufbautechnischen Anlagenstruktur eine steuerungstechnische und eine sicherheitstechnische Struktur bestehen.
Da Anlagen bei einer Standardisierung häufig in der gleichen oder ähnlichen Form eingesetzt werden, ist eine Kopierfunktion für komplette Anlagen oder Teile von Anlagen mit allen Elementen und mit der gesamten Strukturierung vorhanden. Hierdurch kann der Erfassungsaufwand bei der Datenerfassung erheblich reduziert werden.
Für häufig eingesetzte Standardkonfigurationen lassen sich auch komplette Musteranlagen erstellen, die dann jeweils als Basis für den Kopiervorgang dienen.
Sämtliche Datenbankänderungen können optional in Protokolltabellen dokumentiert werden, so dass sich alle Veränderungen im Anlagenaufbau nachvollziehen lassen.

Funktionsumfang der TANNIS-Anwendungen

In TANNIS stehen für Erfassung und Pflege im Wesentlichen drei Anwendungskomponenten, die alternativ und/oder additiv eingesetzt werden können.
Für die Sachdatenpflege steht unter TANNIS Forms eine Auskunfts- und Pflegeumgebung zur Verfügung. In tabellarischen Masken können sämtliche Daten der TANNIS-Datenbank, d.h. betreffs der hier anstehenden Anforderungen insbesondere zu Adressen, Standorten, Bereichen und Geräten, verwaltet werden. Die Maske für die Hierarchieverwaltung ist so gestaltet, dass alle Elemente ohne Restriktionen betreffs Hierarchiestufen und Anzahl der Elemente je Stufe anzeigt werden können und durch die Hierarchie navigiert werden kann.

CAD-genaue Abbildung

Mit der Komponente TANNIS CrossWire können typisierte Bauteile auf Basis von dxf-Dateien als Muster definiert werden. Mit dem Einbau in einen konkreten Standort werden die enthaltenen Gerätestrukturen in der Datenbank abgelegt. Mit der Anlagen-/Verteileransicht ist eine realitätsgerechte Visualisierung gegeben.

Verwaltung von Wartungsmodalitäten für die Anlagen und Netze

Für eine detailliertere Verwaltung von Informationen zu Verträgen kann die Vertragsverwaltung innerhalb der TANNIS-Auftragsverwaltung herangezogen werden.
Mit der Vertragsverwaltung können alle Kerninformationen zu einem Vertrag strukturiert verwaltet werden. Die Vertragsverwaltung umfasst verschiedene Informationsgruppen, die durch direkte Attribute und Objektreferenzen dargestellt sind.
Es steht natürlich auch die in allen TANNIS-Objektklassen vorhandene freizügige Einrichtung zusätzlicher Attribute sowie die freizügige Zuordnung von weiteren Personen und Notizen zu Verfügung.

Geräteidentifizierung mittels QR-Codes

Zur durchgängigen und konsistenten Verwaltung der aufgeführten Gerätedaten ist eine eindeutige Identifizierung der individuellen Geräte erforderlich. Hierzu können QR-Codes verwendet werden. Zur eindeutigen Identifizierung der Geräte über den QR-Code kann die TANNIS-Elementnummer verwendet werden. Diese ist innerhalb der TANNIS-Datenbank eindeutig.

Erstaufnahme der Geräte

Im Zuge der Erstaufnahme der Gerätedaten sollen die QR-Codes vor Ort gedruckt und auf die Geräte aufgebracht werden. Hierzu ist eine Schnittstelle für die Generierung und den Ausdruck von QR-Codes zu implementieren.

Bestandsdatenpflege

Im Anschluss an die Erstaufnahme sollen Geräte bereits im Lager in die TANNIS-Datenbank aufgenommen und mit den entsprechenden QR-Codes versehen werden. Damit können auch Attributdaten wie Garantieablauf eingepflegt werden.

Funktionen für den Austausch von Geräten

In Zusammenhang mit der Verwaltung der QR-Codes ist die Nachpflege der QR-Code-Identifizierungen für die Änderungen bei 1:1 Austausch von Geräten zu implementieren.
  • Austausch von Geräten mit gleichem Typ
  • Umbau von Geräten bei unterschiedlichem Typ
Mit den zu implementierenden Funktionen soll die Datenpflege mittels der QR-Codes im Anschluss an die Montage oder den Austausch von Geräten möglichst effizient gestaltet werden können. Hierzu bietet sich eine Anwendung auf Basis von Oracle-Apex mit Zugriff auf den zentralen Datenbank-Server an, da alle Stationen mit WLAN-Verbindungen ausgerüstet sind.
Nach dem Umbau von Geräten sollte es durch das Einscannen des alten und neuen QR-Codes möglich sein, den Wechsel von Geräten zu dokumentieren.
Im Anschluss an die Montage von neuen Geräten ist eine Einordnung in die Elementhierarchie des Standorts notwendig. Diese Einordnung kann auch durch eine Identifizierung des übergeordneten Geräts mittels Lesen des QR-Codes erfolgen. Beim Einbau eines Chassis wäre der Schrank zu scannen, beim Einbau einer Karte wäre das Chassis zu scannen und zusätzlich der jeweilige Einbauplatz mit laufender Nummer anzugeben.

Integriertes Fasermanagement

Alle Verbindungen der aktiven Geräte können innerhalb der TANNIS-Anwendungen durchgängig verwaltet werden. Hierbei kann wahlweise tabellarisch oder grafisch gearbeitet werden.
Für die grafische Verwaltung der Verbindungen in Verteileranlagen empfiehlt sich die Nutzung von TANNIS CrossWire. Mit TANNIS CrossWire können basierend auf dxf-Dateien Bibliotheken der verwendeten Geräte angelegt werden. Auf dieser Basis können grafisch alle Einbauteile bis hin zu den Übertragungseinrichtungen von LWL-Ports dokumentiert und geplant werden. Schaltungen von Verteilerfeldern auf die Einbauteile lassen sich grafisch einfach durch Anklicken einfügen.

Darstellung von passiven LWL-Patchfeldern
Wir sind auch 2018 wieder auf der ANGACom in Köln.

Performancesteigerun­gen für die Abfrage von Big Data

Test mit Einsatz dedizierter materialized Views erfolgreich abgeschlossen.
Aufbau einer In-memory-Datenbank zur Beurteilung weiterer Möglichkeiten zur Performancesteigerung.

Zusätzliche  Strukturie-rungsmöglichkeiten bei der Trassenverwaltung

Abschnittsbildung für Verzweigungsstrukturen beim Microtrenching

Life Cycle aller verwalteten Objekte

Historienverwaltung sorgt für lückenlose Dokumentation aller geänderten und auch aller gelöschten Informationen