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FTTH-Erschließung

Ein bestehendes größeres Wohngebiet soll mit FTTH neu erschlossen werden. Wir sehen hier, wie TANNIS die wesentlichen Schritte des Planungs- und Aufbauprozesses bis hin zum Betrieb unterstützt.

Import von Karten- und Adressdaten

Auf Basis von geeignetem Kartenmaterial wird die Bearbeitung der Gebiete vorbereitet. Anschließend werden die Adressdaten mit den Hauskoordinaten importiert und als Standortobjekte eingebunden.

Analyse der Gebäude- und Kundendichte

Auf Basis der Straßen- und Hausdaten, ggf. ergänzt um die Anzahl der Haushalte je Haus, kann in TANNIS Graphics die Gebäudedichte und Anschlussdichte für ein selektiertes Gebiet ermittelt werden. Die Visualisierung erfolgt durch Ausgabe von farbigen Planquadraten.

Auswahl der Erschließungsgebiete

Die Auswahl der Erschließungsgebiete erfolgt in der Regel nach den Kriterien: Viele Haushalte mit möglichst geringen Kosten. Dabei spielen die ermittelte Anschlussdichte und die vorhandene Infrastruktur wichtige Rollen.

Netzplanung

In dichten Wohngebieten und im innerstädtischen Bereich erfolgt die Versorgung primär über Glasfaserkabel, für die zunächst die Schutzrohre und die Microducts eingeplant werden. In ländlichen Gebieten kann die Versorgung über Funknetze projektiert werden.

FTTH-Netzplanung

Nach Erfassung der Trassenabschnitte mit den Schutzrohrbündeln zwischen den Schächten/Schränken werden die Microducts den Gebäuden durch einfaches Anklicken der Gebäudesymbole zugeordnet.

Gebiet mit Funkversorgung

Die Accesspoints werden so geplant, dass eine Sichtverbindung zu den zu versorgenden Gebäuden besteht und eine möglichst kostengünstige Anbindung über Kabel oder Richtfunkstrecken möglich ist.

Mengen und Investitionsaufwand

Auf Basis der erfassten Netzdaten können die relevanten Objektmengen ermittelt werden, so dass sich mit diesen Stücklisten und den hinterlegten Stückpreisen für die Materialien und Leistungen komplette Kalkulationen erstellen lassen.

Spleißplangenerierung

Die unter TANNIS CrossView automatisch generierten geoschematischen Spleißdarstellungen der Muffen dienen zur Ansicht und Pflege bereits vorhandener Spleiße sowie zur Neuerfassung einzelner Spleiße oder auch ganzer Spleißgruppen.

Verteilerverwaltung

Für die Verteilerverwaltung kommt TANNIS CrossWire zum Einsatz. Geräte, Panels und Leisten werden maßstabgerecht dargestellt. Alle Informationen zu Schaltungen, Kupplungen oder Einschüben können abgefragt werden.

Störungsanalyse

Da in der TANNIS-Datenbank sämtliche Objekte mit allen Beziehungen untereinander bekannt sind, kann eine automatische Bestimmung der Fehlerursache auf Basis der zuvor erfassten gestörten Dienste erfolgen. Mehrere unabhängige Fehler werden ebenso erkannt.
 
Unmittelbar nach der Inbetriebnahme steht das Dokumentationssystem für die Erfassung von Änderungen und Erweiterungen zur Verfügung. Die hierbei typischen Betriebsanforderungen werden durch weitere Komponenten wie Auftragsverwaltung, Wegesuche, Ersatzschaltung etc. erfüllt.

Automatisierte Erstellung von Kalkulations- und Netzplanungsunterlagen

Ausrichtung auf die Stellung von Förderanträgen nach den GIS‑Neben­bestim­mun­gen zum Ausbau der Breit­bandnetze
Steuerung der Planungs­ergebnisse auf Basis einfach zu erfassender Struktur­vorgaben
Automatische Dimensionierung aller Objekte der Access‑ und Backhaul‑Ebene

Performancesteigerun­gen für die Abfrage von Big Data

Test mit Einsatz dedizierter materialized Views erfolgreich abgeschlossen.
Aufbau einer In-memory-Datenbank zur Beurteilung weiterer Möglichkeiten zur Performancesteigerung.

Zusätzliche  Strukturie-rungsmöglichkeiten bei der Trassenverwaltung

Abschnittsbildung für Verzweigungsstrukturen beim Microtrenching

Life Cycle aller verwalteten Objekte

Historienverwaltung sorgt für lückenlose Dokumentation aller geänderten und auch aller gelöschten Informationen